Melotomatisch

In der Nacht von Freitag hatte es bis zu -4°C. Da wir unsere Ochsenherzen schon draußen hatten und M. meinte, die müssen nicht mehr rein, habe ich sie in die alubeschichtete Picknickdecke eingewickelt. So haben sie die Frostnacht gut und ohne Schäden überstanden.

Die Wetterprognose ist zwar in den kommenden 14 Tagen nicht allzu berauschend, Aber es soll kein Frost mehr kommen, deshalb haben wir es gestern gewagt, alle Tomaten umzutopfen und nach draußen zu verfrachten. Ebenso die Paprikas und Melanzani.

Nur die Gurken und die beiden Zucchinis werden noch im Schlafzimmer geschont. Zucchinis verkraften weniger Kälte als Tomaten und die Gurken haben erst die ersten Keimblätter, die werden denke ich bei einem Umsetzen noch zu beleidigt sein. Die Töpfe sind aber jeweils schon vorbereitet, das werde ich dann trotz meiner 24/7-Beschäftigung ab Mai schon schaffen, die mal umzusetzen.

Die Cocktailtomaten waren beim Umtopfen sehr dramatisch und sind gleich mal umgefallen und haben *alles* hängen gelassen, sodass ich sie sofort an den Pflanzstäben festmachen musste (wir haben während des Umsetzens gescherzt mit „melodramatisch“, aus dem dann mal „melotomatisch“ wurde, deshalb der Titel, hihi)

Nach dem Umsetzen der Tomaten kam dann die Erkenntnis, dass ich für die Gurken keine großen Töpfe mehr habe. Also dürfen die dann zu den Radieschen einziehen bzw. werden die dann möglicherweise eh schon geerntet sein, wenn die Gurken rausziehen.

Jetzt sieht das Eck der Terrasse schön ordentlich aus mit den Pflanzen:

v.l.n.r.: Buschtomate, Salattomate, 3x Cocktailtomate, 3x Ochsenherz, 3x Paprika und das Apfelbäumchen
Die Beeren sind inzwischen wieder auf den Boden der Tatsachen gewandert.
Die Radieschen gedeihen gut.

noch verbleibend im Schlafzimmer:

Die beiden Zucchinis. Die größere durfte in einen größeren Topf umziehen. 
Sie hat schon sehr viele Knospen! 🙂
Das Basilikum zeigt sich auch schon vorsichtig
Die Minigurken

Von Sträuchern und Bäumen

Das lange Oster-Wochenende stand unter Motto „Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt“.

Wir hatten am Samstag spontan Zeit und ein Auto zur Verfügung (Dank ans Schwesterherz) und fuhren deshalb zum Bellaflora und haben gleich noch ordentlich eingekauft. Nicht alle Einkäufe waren ganz geplant, mein Mann und ich haben quasi drauf los geshoppt, hihi.
Der heutige Tag wurde – unterbrochen von ein paar Schauern – genutzt, um die Einkäufe umzusetzen.

So sieht das Ganze jetzt aus:

Das Kräuterregal – oben fehlt noch das Basilikum und unten schaut der Pflücksalat schon vorsichtig heraus
Der Pflücksalat
Daneben hat sich eine Hanfpalme eingefunden (winterhart bis -10°). Urlaubsfeeling pur 🙂 bisschen größer darf sie aber noch werden.  
Alle Erdbeeren in Reih und Glied‘, nur von den Walderdbeeren sieht man noch nichts. 
Der Großeinkauf vorher…
…und nachher. v.l.n.r.: Terrassenapfel ‚Rode Jonagold‘, Brombeere ‚Navaho Bigandearly‘, 2x tragende Himbeere ‚Sugana gelb‘, zwei 2x tragende Himbeere ‚Sugana‘, schwarze Johannisbeere ‚Cassissima Noiroma‘, Heidelbeere ‚Vaccinium Blautropf‘

Das Apfelbäumchen soll nur bis zu 2m hoch werden und ideal für Balkon oder Terrasse sein, außerdem ein Selbstbestäuber. Wir sind gespannt 🙂
Die Himbeeren sind – wie auch die im Garten es waren – 2x tragend, wobei eine gelb ist. In den Trögen haben sie noch viel Platz, um sich zu vermehren. Im Garten hatten wir ja schon einen Versuchstrog mit Himbeeren, denen hatte es zumindest dort drin gefallen.

Im vierten Trog sind die Radieschen – sie schauen auch schon heraus! 🙂

Die Billa-Samen schauen auch schon alle aus der Erde heraus, allerdings haben die Töpfchen zu schimmeln angefangen 😦 deshalb habe ich den Rucola schon umgesetzt:

Billa-Rucola

Und auch die Gurken umgesetzt und vereinzelt:

Mini-Gurken

Die anderen Kräuter sind leider noch zu klein, deshalb lege ich sie mal trocken (obwohl sie ja eigentlich feucht gehalten werden sollen, aber ich möchte ja den Schimmel nicht weiter züchten, sondern die Kräuter):

Dill, Kerbel, Zitronenmelisse

Und der Rest so:

Die Zucchini schaut auch schon heraus, die Birnenmelone lässt sich noch Zeit.
Den Ochsenherzen gefällt es im größeren Topf sehr gut

was noch geplant ist:

  • Nachdem kommende Woche bis zu -5° angesagt ist, bleiben die Tomaten noch alle in der Wohnung, die Ochsenherzen werde ich in den kalten Nächten abdecken und hoffen, dass sie das überleben.
  • Sollte nächstes Wochenende die Prognose dann besser sein, kommen die restlichen Tomaten und die Paprikas dann aber schon mal raus. Dazu muss ich noch einige Untersetzer kaufen, die sind beim Siedeln offenbar verschollen.
  • Sollte mein Mann in einen Arbeitseifer verfallen, werden auch für die beiden Zucchinis schon die Töpfe vorbereitet, damit sie dann nur noch hineingesetzt werden müssen.

Die Saat ist gesät

Das Gartenjahr wurde nun quasi eröffnet.

Beim Hofer gab es letztens Bio-Jungpflanzen, da habe ich gleich mal zugeschlagen. Nachdem es draußen noch (zu) kalt ist, stehen sie vorerst alle auf der Fensterbank im Schlafzimmer. Dort hat es ca. 19-20°, es gibt Sonne und vor allem: die Katzen kommen da nicht dazu. Es gäbe in der Wohnung sicher bessere und sonnigere Plätze, aber die sind leider alle nicht katzengeschützt. Wenn es schön und warm ist, kommen sie stundenweise auf den Balkon.

Sollte das mit der Anzucht nicht gut klappen, muss ich mir für nächstes Jahr etwas anderes einfallen lassen. Bzw. schaffe ich da Ende April dann vielleicht wieder zum Raritätenmarkt, wo ich dann gleich mal alles von dort raus setzen kann. Heuer wird sich dieser nämlich wohl leider nicht ausgehen, deshalb brauch(t)e ich die Alternativen (und dokumentiere alles genau, damit ich auch einen Vergleich habe). Außerdem habe ich vergangenes Wochenende meine Saatgutvorräte durchgeschaut und schon mal einiges angebaut. Vorgestern habe ich dann noch den Bellaflora geplündert.

Folgende Sorten/Pflanzen wurden es also:

Tomaten:

  • 3x Ochsenherz-Tomaten von D. (meine Sorgenkinder*)
  • 1 Buschtomate „Kremser Perle“ (Hofer)
  • 3 Cocktailtomate „Rote Zuckertraube“ (Hofer)
  • 1 Salattomate „Hellfrucht“ (Hofer)

* Die Ochsenherz muss meiner Erfahrung nach eine besonders starke Pflanze sein, da sie sehr schwere Früchte tragen können muss. Mir sind bei den ersten Versuchen früher leider öfter mal Äste abgeknickt. Die Pflänzchen sehen leider etwas mickrig aus, aber das kann ja noch werden. Ich habe sie schon mal umgesetzt und dabei sehr tief in die Erde gesetzt, damit sie noch mehr Wurzeln schlagen können und stärker werden.

Die Sorgenkinder

Erdbeeren:

  • 5x Monats-Erdbeere „Rügen“ (Hofer)
  • 6x Monats-Erdbeere „Waldbeergeschmack“ (Bellaflora)
  • angesät: Walderdbeere
Walderdbeeren und Rügen

Kräuter/Salate/…:

  • Basilikum (angesät im Blumenkasten, steht noch im Schlafzimmer)
  • Schnittsalat und Rucola (jeweils angesät in einem Blumenkasten)
  • Radieschen (Saatband, im Trog)
  • 1 Rosmarin winterhart (Bellaflora)
  • 1 Orangenminze (Bellaflora)
  • 1 Apfelminze (Bellaflora)
  • 1 Pizza-Oregano  (Bellaflora)
  • 1 scharfer Oregano  (Bellaflora)
  • Schnittlauch (Bellaflora)
  • Kerbel, Dill, Zitronenmelisse, Rucola (angesät, Billa)

Rest:

  • 1 Melanzani „Violetta Lunga“ (Hofer)
  • 1 Zucchini „Black Beauty“ (Hofer)
  • 1 Zucchini „Tikvica“ (angesät)
  • jeweils 1 Paprika „Yolo Wonder“ rot, „Yolo Wonder“ grün und „Pusztagold“ (Hofer)
  • Birnenmelone (angesät)
  • Mini-Gurke (angesät, Billa)
Paprikas, Melanzani, Zucchini
Billa-Samen-Bausätze
Billa-Samen fertig gebaut

4 Tage später schaut der Rucola schon raus!

Die kleinen Blumenkisterl sind fürs Blumenregal vom Schweden:

Salate sind schon gepflanzt, die Kräuter fehlen noch

Gestern habe ich außerdem folgendes entdeckt: Die Paprikas und Melanzani sind von Blattläusen befallen (wo auch immer die her sind). Solange sie noch klein und mobil sind, werde ich als Behandlung erst mal abwischen bzw. abwaschen versuchen und hoffen, damit die kleinen Biester einzudämmen.

was noch geplant ist:

  • die Bellaflora-Pflanzen warten noch aufs Umsetzen, und ich habe noch einen halben Sack Erde, also mal schauen, wie weit ich diese Woche komme.
  • wir hätten für die restlichen Tröge noch gerne Beerenarten (Himbeeren, Heidelbeeren usw), da müssen wir nochmal einkaufen gehen und schauen, was uns so gefällt.
  • Falls einer der Tröge übrig bleibt, kommt da Spinat rein (da haben wir noch mehr als genug Samen daheim)
  • Kürbis ist für heuer mal gestrichen, wir schauen uns erst mal an, wie die beiden Zucchinis so funktionieren.
  • Sobald wir noch mehr Erde eingekauft haben, wird nach und nach alles umgesetzt, auch wenn die Eisheiligen noch lange auf sich warten lassen. Aber ich werde wohl im Mai nicht dazu kommen, viel umzusetzen, da darf ich mir nichts aufheben. Und die Tomaten sind schon so groß, die gehören ohnehin so schnell wie möglich in größere Töpfe. Eventuell hebe ich mir aber die beiden Zucchinis für den Schluss auf.

Neues Jahr, neues Glück

Ich melde mich mit dem beginnenden Gartenjahr nach langem zurück.

2017 in der neuen Wohnung, mit der neuen Dachterrasse.

Die „Garten“planung läuft nun. Mein Mann und ich versuchen uns nun also, auf der Dachterrrasse auszutoben. Vom Schrebergarten haben wir alles, was nicht niet- und nagelfest war, mitgenommen, haben nun also viele Töpfe, Tröge und Blumenkästen, die wir nun gleichmäßig über die Dachterrasse verteilen werden.

Geplant sind mal:
– Tomaten (Ochsenherzen und Cherrys)
– Zucchini
– Kürbis
– Aubergine
– Paprikas
– diverse Kräuter
– Spinat
– Rucola
– Erdbeeren

Bei letzteren werden Vertical-Gardening-Versuche gestartet, um den Platz optimal auszunutzen. Mich lachen da schon diverse Blumenregale aus den Baumärkten und vom Schweden an.

Ein Spalier-Apfel schwebt auch in meinem Kopf herum. Da werde ich wohl schauen müssen, was es da so passendes am nächsten Raritätenmarkt gibt.

Auch ein kleines Indoor-Gewächshäuschen (sprich einen Anzuchtkasten) möchte ich mir zulegen, um den einen und anderen Setzling katzensicher selbst ziehen zu können.

Balkongarten

Es hat in Summe dann doch länger gedauert, den Garten abzustoßen. Die Dame hat uns leider kurzfristig dann doch abgesagt – sie hatte die Zusatzkosten wie Einschreibgebühr in den Verein usw. unterschätzt.

Aber bereits 2 Tage später haben die nächsten zugesagt – ein sehr nettes, etwas älteres Pärchen, die auch sehr gut in die Gemeinschaft dort passen. Wir sind zufrieden! Und nun ist es wirklich fix, denn der Vertrag ist schon unterzeichnet, Schlüssel übergeben usw.

Gestern haben wir dann auch das schöne Wetter genutzt, um auf Balkonien die Grillsaison zu eröffnen. Für Mann zwar ein großer Kompromiss, da kein Holzkohlegrill, sondern elektrisch (unser Plattentoaster ist aufklappbar und so als Griller nutzbar! Yay!), aber besser so als gar nicht.

Wir haben letzte Woche auch Kräuter für Balkonien gekauft, Basilikum, Melisse und Minze. Die Katzen sind sehr desinteressiert 🙂 somit sehen die noch gut aus.

Die Himbeeren sind allerdings schon etwas lädiert. Naja, vielleicht schafft es die eine oder andere Pflanze trotzdem, Früchte zu produzieren 😀

Es wird ernst!

Letzte Woche hatten wir eine sehr liebe Dame zur Besichtigung im Garten. Sie hat uns dann sogleich zugesagt, den Garten zu übernehmen.

Das ging mal schnell!

Somit ist das eine Sorge weniger für uns. Und sie ist wirklich sehr nett, da haben wir ein gutes Gefühl, dass sie sich mit den Nachbarn verstehen wird.

Gestern haben wir dann den Garten geräumt. Also mal alles raus genommen, was wir uns gerne behalten wollen und dann in Zukunft auf der Dachterrasse nutzen wollen. Das sind die Sitzgarnitur, kleines Werkzeug, diverse Töpfe und Blumentröge, Kleinzeug aus der Küche und Werkzeug.

Die Himbeeren, die wir in den Trog gesetzt haben, haben wir auch mitgenommen. Sie dürfen jetzt am Balkon wachsen. Die Katzen sind sehr erfreut 😀

In Summe waren es dann doch recht viele Sachen und wir waren froh, einen großen Transporter zur Verfügung zu haben. Eine Freundin ist an diesem Tag umgezogen und wir haben uns den Transporter geteilt.

Der Laderaum ist doch sehr voll geworden! (und ja, Müll ist auch dabei)

Selbst ist die Frau!

Himbeeren am neuen Platz

Man sieht sogar schon kleine Knösplein!

Ursprünglich wollten wir die Erdbeeren in den Blumenkisteln auch mitnehmen, aber die sind im letzten Monat verstorben, ups. Nachdem ich aber jetzt die leeren Kisteln habe, lege ich mir vielleicht Kräuter zu. Oder doch wieder Erdbeeren? Das Balkongeländer ist so leer (und die Katzen zerstören doch so gern alles Grüne).

Nächste Woche wird dann offiziell die Gartenübergabe stattfinden. Sowohl mein Mann, als auch ich, fühlen uns doch irgendwie erleichtert. Auch wenn es schon schwer war, diese Entscheidung zu treffen.

Schwere Entscheidung

Mein Mann und ich haben eine schwere Entscheidung getroffen.

Wir werden uns von unserem Schrebergarten trennen.

Ich möchte hier festhalten, wie wir zu dieser Entscheidung gekommen sind.

Ende letzten Jahres haben mein Mann und ich eine Wohnung gekauft, die im November 2016 fertig gestellt wird. Mit dabei ist eine großzügige Dachterrasse. Da war mein erster Gedanke gleich mal, dass ich da meine Tomaten hinstellen könnte, weil denen ist es ja prinzipiell egal, ob sie im Garten unterm Dach oder auf der Dachterrasse unterm Dach stehen.
Der Gedanke ging weiter.
Die Erdbeeren in den Balkonkisterln könnten auch auf die Dachterrasse übersiedeln.
Und die Kräuter dann sowieso.
Warum nicht auch gleich ein kleines Hochbeet auf die Dachterrasse stellen?

Und dann war der Gedanke schon da: ich „brauche“ dann den Garten nicht mehr. Ich kann dann alles direkt vor meiner Wohnung machen. Muss nicht extra wo anders hin fahren. Kann auch mal 2x täglich problemlos gießen.

Mein Mann war im letzten Jahr genau zu folgenden Zwecken im Garten: Grillen, Rasen mähen und Hecke schneiden. Kein einziges Mal war er „einfach so“ im Garten. Und auch kein einziges Mal länger, als er musste.
Grillen kann er dann auch auf der Dachterrasse. Ist sogar recht praktisch, weil er dann auch das ganze anfallende Geschirr einfach in den Geschirrspüler geben kann. Wir müssen dann auch nicht mehr vorab überlegen, was nun im Garten vorhanden ist und was mitgenommen werden muss. Ich vermute außerdem, dass er dem Rasen mähen und Hecken schneiden wohl nicht nachweinen wird.

Natürlich gibt es auch Nachteile.
Wir verbringen dann weniger Zeit „im Grünen“.
Wir haben weniger Anbaufläche. Die 20m² vom Gemüsebeet lassen sich mit Hochbeeten usw. natürlich nicht so schnell nachstellen.
Allerdings ist die Frage, wie viel weniger Zeit es dann wirklich ist und ob nicht weniger als 20m² Gemüseanbaufläche auch ok sind.

Alles in allem ist die Entscheidung aber schon recht eindeutig und schnell gefallen. Die Wohnung ist zwar erst im November, also am Ende des jetzt beginnenden Gartenjahres bezugsfertig, aber wir überlegen, uns doch jetzt schon vom Garten zu trennen. Wir können uns derzeit recht schwer aufraffen, noch Arbeit in den Garten zu stecken, da die Entscheidung des Hergebens doch schon fix gefallen ist. Da haben wir uns gefühlsmäßig auch schon irgendwie ein bisschen von ihm getrennt.

Aber die Wehmut ist schon auch da.

 

 

Frühlingserwachen

An allen Ecken und Enden blühen nun schon Primeln, Schneeglöckchen,  Frühlingsknotenblumen und und und ….

Es ist so schön zu beobachten, wie das Leben wieder in die Natur einkehrt und alles erwacht.

Heute beim Baumarkt habe ich sogar schon unendlich viele Bienchen entdeckt, die schon fleißig bei der Arbeit waren.

Leider sieht man die Bienchen am Foto nicht. Aber ich war höchst erfreut und musste die emsigen Tierchen eine Weile beobachten und den Duft der Blumen einatmen. So schön!

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Winterfit

Am 24.10. haben mein Mann und ich mit Hilfe von L. den Garten winterfit gemacht. Wir haben Rasen gemäht, die Himbeeren geschnitten, die Hecken gestutzt….

Diesen Freitag, den 13.11., war ich ebenso im Garten. Ich dachte eigentlich, es sei nichts mehr zu tun, aber da es so schön und warm war, ist das Unkraut gut gewachsen, also musste ich einiges an Unkraut jäten. Es ist zwar noch viel dort, aber nach 2h war ich einfach kaputt.

Und da es so warm ist, wächst nicht nur das Unkraut, sondern auch alles andere.

Die Magonlie meines NAchbarn hat schon riesige Knopsen…

…und meine Schneeglöckchen gehen auch schon auf 😦

Tomatenmarmelade

Bitte was?
Ja, doch, richtig gelesen: Tomatenmarmelade 😀

Mit heute habe ich meine Marmeladen-koch-Jungfräulichkeit verloren und 5 Gläser Tomatenmarmelade hergestellt.

Die Ernte von Dienstag sah nämlich so aus:
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mal wieder Himbeeren.. da war ich Wiederholungstäter – yamyam!
viele viele Paprikas, 1 Butternuss-Kürbis und 1kg grüne Tomaten!!
Da blutet natürlich mein Lebensmittelretterherz, wenn ich die wegwerfen würde…

Grüne Tomaten sind nämlich giftig, sie enthalten Solanin. Ich hab da ein bisschen recherchiert, laut Wikipedia enthalten 100g grüne Tomaten 9-32mg Solanin.
„Erste Vergiftungserscheinungen des Alkaloids wie Benommenheit, Berührungsüberempfindlichkeit (Hyperästhesie) und erschwerte Atemtätigkeit (Dyspnoe) treten beim Erwachsenen nach der Aufnahme von ca. 200 mg auf. (…) Als tödlich gilt eine Dosis von 400 mg.“
Also sollte man wenn möglich, nicht mehr als 600g grüne Tomaten (=max.200mg Solanin) essen.
Nachdem man Marmelade ohnehin nicht in Unmengen zu sich nimmt und die Tomaten da noch dazu mit Zucker „verdünnt“ sind, scheint mir dieses Rezept also unbedenklich (wer isst schon 1,2kg Marmelade auf einmal?! 😀 )

Also, das Rezept für meine Tomatenmarmelade:
1kg grüne Tomaten schneiden, kochen, zermatschen (ich hab noch ca. 100ml Wasser hinzu gefügt und meinen Pürierstab zu Hilfe genommen); Zimt, Nelken und Zitrone hinzu, dann mit 1kg 1:1 Gelierzucker 4 min kochen. In Gläser füllen, diese 5min auf den Kopf stellen – fertig!
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Das Endergebnis:
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(Es gab noch ein 5. Glas, das es nicht mehr aufs Foto geschafft hat und ja, in meiner Küche steht viel Klump herum 😀 )
Ich dachte mir nicht, dass das tatsächlich 5 Gläser werden! Und ja, die Farbe ist… äh… 😀 Aber sie schmeckt wirklich gut, erinnert mich an Honig.